9.Oktober 2001:
TSV-Radler mit Saisonverlauf
zufrieden
Barsinghausen (jb). Auf einen
zufriedenstellenden Verlauf der Wettkampfsaison 2001 blickt die Radsportsparte
des TSV Barsinghausen zurück. Bei den letzten Wettkämpfen der ablaufenden
Saison gingen die Athletinnen und Athleten mit einer neuen Wettkampfkleidung an
den Start.
Die
neue Wettkampfbekleidung der Triathlonabteilung konnte zum Saisonabschluss durch
die Unterstützung der Sponsoren vom Sportteam Augath, der Victoria Versicherung
und der Dachdeckerei Axel Bieber angeschafft werden. Foto: TSVB / Ertel
„Neben der positiven
Mitgliederentwicklung können wir auf einige sehr gute Ergebnisse in der
abgelaufenen Saison zurückblicken“, resümierte Detlef John, Chef der
Radsportsparte im TSV Barsinghausen. Besonders erfreulich sei, dass in diesem
Jahr auch wieder einige Athletinnen beim Triathlon an den Start gingen. Im
Jugendbereich sind sowohl beim Triathlon als auch in der Mountainbike-Abteilung
positive Entwicklungen zu vermelden. Durch die Ferienfreizeit in Bernbeuren
haben einige Jugendliche den Spaß am Mountainbiken in der Gruppe kennengelernt.
Der Reiz, die Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen in einem Wettkampf zu
bestehen, war für einige Jugendliche in diesem Jahr Anlass genug, dass Erlebnis
Triathlon erstmals zu spüren. Allen Athletinnen und Athleten hat es vor allen
Dingen Spaß gemacht. Damit hat die Sparte ihr Ziel, die Jugendlichen in Gruppen
zu trainieren und dadurch das Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln, mehr als
erreicht. Diese Entwicklung soll auch im kommenden Jahr positiv fortgeführt
werden. Um die hierfür notwendigen Aktivitäten wie beispielsweise
Trainingswochenenden, Wettkämpfe und Weiterbildungen sowie die notwendige
Wettkampfbekleidung für alle Athleten unterstützend zu finanzieren, sei die
Radsparte auf die finanzielle Hilfe von Sponsoren angewiesen. Dadurch konnte in
diesem Jahr für die Triathleten und Duathleten neue Wettkampfbekleidung
angeschafft werden. Dank ging an die Sponsoren. Für das nächste Jahr sollen
besonders die Wettkampfaktivitäten im Jugendbereich verstärkt werden. Bei den
Erwachsenen sollen sowohl im Duathlon wie auch im Triathlon Mannschaften an den
Start gehen.
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Deister-Leine-Zeitung,
09.10.2001
6.Oktober 2001:
Endres triumphiert auf Langdistanz
Barsinghausen/Zofingen (jb). Der
Langdistanz-Duathlon in Zofingen in der Schweiz, der gleichzeitig Weltcup Finale
war, wird nicht umsonst als härtester Duathlon der Welt bezeichnet.
Torsten
Endres in der Wechselzone.
Die 8,5 Kilometer Laufen, 150 Kilometer
Radfahren und 30 Kilometer Laufen erstrecken sich über eine sehr hügelige
Strecke mit einem Höhenunterschied von 100 Metern, die den Athleten teilweise
stark zu schaffen machen. Kommen noch Regen und kalte Temperaturen hinzu, haben
es die Sportler noch schwerer. Doch Torsten Endres vom TSV Barsinghausen stellte
sich der Herausforderung und kämpfte sich im internationalen Feld durch die
Strecke. Beim Radfahren zeigten sich erste Probleme, welches wahrscheinlich an
dem schnellen Anfangstempo lag. Die letzte Laufstrecke erwies sich daraufhin
nicht als leicht und Endres musste kurze Gehphasen einlegen. Doch nach 7:47:40
Stunden erreichte er geschafft, aber überglücklich das Ziel. Dies bedeutete
den 9. Rang in seiner Altersklasse. In der Hauptklasse belegte er damit den 61.
Platz, welches bei dem starken Feld mit Teilnehmern aus den USA, Südafrika,
Australien, Spanien, Frankreich etc. eine hervorragende Leistung war. Erster
wurde hier der Schweizer Olivier Bernhard mit einer Zeit von 6:32:09 Stunden. Er
hatte den Powerman Duathlon in den vorherigen Jahren schon fünf Mal gewonnen.
Auch Endres'' Teamkollege Jan Roehl nahm an diesem Duathlon teil, trat aber im
Gegensatz auf der Kurzdistanz an. Er bewältigte die Strecke: 8,5 Kilometer
Laufen, 50 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen. Dabei erreichte er nach
2:41:25 Stunden die Ziellinie und belegte den 87. Platz in der Hauptklasse,
welcher im guten Mittelfeld lag. „Es war einfach ein wahnsinniges Erlebnis mit
den ganzen Spitzensportlern solch einen Wettkampf zu bestreiten,“ meinte Roehl
nach dem Rennen.
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Deister-Leine-Zeitung,
06.10.2001
6.September 2001:
Sabine Stein gewinnt AK 1981/82
Barsinghausen (jb). Beim
Kaliman-Triathlon 2001 in Bokeloh, der auch einen Schüler- und einen
Schnuppertriathlon beinhaltete, waren die Barsinghäuser Athleten sehr
erfolgreich.
Sabine
Stein beim Wechsel auf das Fahrrad. Sie gewann die Konkurrenz der AK 1981/82.
Sabine Stein vom TSV Barsinghausen
durchlief nach nur 1:28:45 Stunde die Ziellinie des Kaliman''s und war somit
erfolgreichste Teilnehmerin. Durch 700 Meter Schwimmen, 21,2 Kilometer Radfahren
und 5 Kilometer Laufen hatte sie sich gekämpft und damit den 7. Platz in der
offenen und den ersten Platz in der Altersklassenwertung 1981 bis 82 belegt. Bei
den Damen trat auch Birgit Nielsen an, die nach 1:35:42 Stunde ins Ziel kam und
damit den 20. Platz in der Gesamtwertung und den 6. Platz in ihrer Altersklasse
belegte. Bester Teilnehmer bei den Männern war Jan Roehl, der sich 21. der
Gesamtwertung und 5. seiner Altersklasse nennen darf. Wilfried Matlachowski, der
älteste Barsinghäuser Teilnehmer, stellte auch sein Können unter Beweis und
belegte den 8. Platz in seiner Altersklasse. Weitere Athleten, die am
Volkstriathlon erfolgreich teilnahmen, waren Detlef John, Christian Ertel, Axel
Bieber, Matthias Horn, Lothar Oelmann, Marco Jakubczyk, Dirk Kahre und Heinrich
Weydandt. Beim Schülertriathlon, der über die Distanzen 300 Meter Schwimmen,
zehn Kilometer Radfahren und zwei Kilometer Laufen ging, startete Julia Brecht
vom TSV Barsinghausen, die den 5. Platz in der Gesamtwertung belegte. Dies
bedeutete gleichzeitig den 3. Platz in ihrer Altersklassenwertung. Daniel Bäuning
und Björn Wüsteney nahmen am Schnupper-Triathlon der Männer teil, der von der
Strecke her dem Schülertriathlon entsprach. Bäuning belegte hier den 2. Rang,
der den 1. Platz in seinem Jahrgang bedeutete. Wüsteney kam kurz danach ins
Ziel und belegte den 4. Rang und damit gleichzeitig den 2. Platz in seinem
Jahrgang. Beim Schnuppertriathlon der Frauen startete Stefanie Kass vom SC
Barsinghausen. Sie belegte den 5. Rang, der einem 1. Platz in ihrer Altersklasse
entsprach.
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Deister-Leine-Zeitung,
06.09.2001
Barsinghäuser Athleten bei
Hamburger HEW-Cyclassics
Hamburg/Barsinghausen (jb). Bei der
6. Auflage der HEW-Cyclassics in Hamburg, dem einzigen Weltcup Radrennen für
Profis und Jedermann, waren auch Athleten des TSV Barsinghausen am Start.
Landeten
in Hamburg jeweils im vorderen Drittel, von links: Wilfried Matlachowski,
Matthias Horn und Jan Roehl (alle TSV B).
Vor den Profis, bei denen Team Telekom
mit Erik Zabel in einer Sprintentscheidung den ersten deutschen Sieger stellte,
starteten die über 10 000 leistungsorientierten Hobbysportler auf den drei
Jedermann-Distanzen über 55, 115 und 170 Kilometer. Auf den komplett
abgesperrten Straßen mit individueller Zeitmessung und optimaler Verpflegung
stellten die TSVer Matthias Horn, Jan Roehl und Wilfried Matlachowski ihr Können
unter Beweis. Über 500000 Zuschauer sollten sie und ihre Konkurrenten auf der
Strecke in Hamburg und Umland motivieren. Matthias Horn, der sich für die 55
Kilometer lange Distanz entschieden hatte, erreichte mit einer
Durchschnittsgeschwindigkeit von 37 Kilometern pro Stunde nach 1:22 Stunden das
Ziel in der Mönckebergstraße. Jan Roehl fuhr die 170 Kilometer lange Strecke
ebenfalls mit einem Schnitt von über 37 Kilometern pro Stunde und durchfuhr die
Ziellinie nach 4:29 Stunden. Schnellster Barsinghäuser war diesmal Wilfried
Matlachowski. Er fuhr über 38 Kilometer pro Stunde im Schnitt und beendete das
Rennen nach 4:22 Stunden in Hamburgs Innenstadt. Mit den Ergebnissen platzierten
sich die Barsinghäuser nach einer gelungenen Veranstaltung im vorderen Drittel
aller Teilnehmer.
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Deister-Leine-Zeitung,
23.08.2001
Zappel und Matlachowski beim
Abenteuer „Ironman“
Barsinghausen (jb). Gerhard Zappel
und Wilfried Matlachowski, Triathleten des TSV Barsinghausen, starteten im
internationalen Feld mit über 500 Teilnehmern in der Altersklasse 1945 bis ´49
auf der Langdistanz (3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42
Kilometer Laufen) beim „Ironman“ in Fredericia/Dänemark.
Ein
„eiserner“ Wille ist Voraussetzung: Wilfried Matlachowski (links) und
Gerhard Zappel waren beim „Ironman“ in Dänemark am Start.
Der Schwimmstart in der 18 Grad kühlen
und bewegten Ostsee erforderte Motivation bis in die Zehenspitzen und bis das
Feld sich streckte, mussten Fußtritte und andere Stöße einiger übereifriger
Teilnehmer kassiert werden. Es dauerte, bis die TSVer sich auf ihren Schwimmstil
und Ablaufplan konzentrieren konnten, um zügig voran zu kommen. Ein zweimal zu
bewältigender Rundkurs wurde durch eine kurze Laufeinheit am Strand vor
begeisterten Zuschauern unterbrochen. „Gestört hat dort eigentlich nur der Ölgestank
eines vorbeifahrenden Schiffes. Die vorher angekündigten Algen und Quallen
haben wir kaum gespürt,“ erklärten die erschöpften Athleten nach dem
Wettkampf. Zappel stieg als 11. nach 1:06,38 Stunden aus dem Wasser, während
Matlachowski knapp sieben Minuten später als 26. die Wechselzone erreichte. Der
Umstieg auf die Rennräder verlief ohne größere Schwierigkeiten und dem 60
Kilometer langen Rundkurs, der dreimal durchfahren werden musste, stand nichts
mehr im Wege. Die Strecke führte aus dem Stadtkern durch den Hafen und das
Industriegebiet, vorbei an kleineren Ortschaften und einigen Wäldern. An
manchen Stellen hatten die Fahrer eine gute Übersicht auf ihre Konkurrenten.
Aber taktieren konnte Zappel nicht, da sich Luftmangel ankündigte. Matlachowski
begann langsam, steigerte sein Tempo und konnte die letzte Runde auf der
Radstrecke am besten bewältigen. Nach 5:53,58 Stunden verließ er das Rad und
startete mit schnellster Wechselzeit in den viermal zu laufenden Stadtkurs. Die
Stadt bot einen guten Überblick über die anderen Teilnehmer und viele
Zuschauer motivierten die Athleten. Beim Laufen versuchte Zappel den Wettkampf
noch weiter durchzustehen, musste aber wegen des immer größeren Luftmangels
nach 8:56:23 Stunden auf Halbmarathondistanz enttäuscht das Rennen verlassen.
Traumziel von Matlachowski war an seinem 14. Ironman, den Marathon erstmals
unter vier Stunden zu laufen. Doch bei Kilometer 25 setzten bei ihm ernsthafte
Magenprobleme ein, so dass ein Durchlaufen der Strecke ohne die üblichen
Gehpausen unmöglich wurde. Zu Hilfe kamen ihm einige Barsinghäuser Fans und
ein amerikanischer Mitstreiter, mit dem er zusammen den Rest der Distanz bewältigte.
Nach 4:33,06 Stunden erreichte er die Ziellinie und freute sich trotz des nicht
erreichten Traumzieles als zweiter Deutscher über die Gesamtzeit von 11:46,37
Stunden. In seiner Altersklasse belegte er Platz 25..
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Deister-Leine-Zeitung,
15.08.2001
TSVer trotzen starkem Wellengang
Barsinghausen (jb). Mit kleinen
Bundeswehrbooten, die bei dem starken Wellengang schaukelten, wurden die 370
Teilnehmer des 8. Internationalen Glücksburger Förde-Crossings, darunter
Christian Ertel und Tobias Kerber vom TSV Barsinghausen, nach der
Wettkampfbesprechung zum Start der Veranstaltung nach Sønderhav in Dänemark
geschifft.

Trotzten dem Wind, Regen und dem
Wellengang des kalten Wassers: Ertel und Kerber. Foto: Bäuning
Veranstalter des 3000 Meter langen
Freiwasserschwimmens war die DLRG Glücksburg, die wie auch in den letzten
Jahren gute Arbeit leistete. Nicht nur Wind, Regen und das sehr kalte Wasser
machten den Sportlern zu schaffen, sie mussten sich dazu noch durch Quallenschwärme
und durch den starken Seegang kämpfen. Trotz allem erreichten 337 Teilnehmer
das Ziel. Bester Barsinghäuser war Tobias Kerber, der nach 40:15 Minuten die
Ziellinie durchschwamm und damit in der Gesamtwertung den 11. Platz und in der
Altersklasse II (Jahrgang 1971-1962) den 2. Rang erreichte. Christian Ertel
belegte nach 53:12 Minuten den 118. Rang in der Gesamtwertung, welches
gleichzeitig den 42. Platz in der Altersklasse I (Jahrgang 1985-1972) bedeutete.
Gesamtsieger wurde Martin Oldenburg von der SG Hamburg, der nach 33:38 Minuten
das Ziel erreichte.
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Deister-Leine-Zeitung,
14.08.2001
Endres kämpft sich durch – Platz
4
Kiel/Barsinghausen (jb). Mit Rang 4
unter rund 100 Teilnehmern beendete Torsten Endres vom TSV Barsinghausen den 14.
Internationalen Kieler Förde-Triathlon.
Torsten
Endres (Platz 4).
Nach dieser guten Platzierung sah es
nach der zwei Kilometer langen Schwimmdistanz noch gar nicht aus, denn Endres
stieg erst als 59. Athlet aus dem Wasser. Dann aber fuhr er auf der 90 Kilometer
langen Radstrecke mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 39 Kilometer pro
Stunde die schnellste Zeit. Damit ließ er auf seiner Paradedistanz viele
Teilnehmer hinter sich und kämpfte sich auf Rang 4 vor. Im abschließenden
20-km-Lauf konnte er diesen Platz halten und gelangte nach 4:19 Stunden etwa fünf
Minuten nach dem Sieger ins Ziel. „Mit diesem Erfolg hatte ich selbst nicht
gerechnet. Schließlich war dies mein erster Triathlon auf der Mitteldistanz und
mit der Schwimmdisziplin habe ich erst kürzlich begonnen“, sagte Endres nach
dem Rennen stolz.
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Deister-Leine-Zeitung,
09.08.2001
TSV-Trias starten bei der WM
Barsinghausen (red). Das erste
Augustwochenende verbringen die Triathleten des TSV Barsinghausen gemeinsam bei
verschiedenen Ausdauer-Events an und in der Ostsee.

Auf Tour: Die Triathleten des TSV B
starten am kommenden Wochenende in und an der Ostsee.
Das Team: Tobias Kerber, Gerd Zappel (stehend .v.l.n.r), Christian Ertel,
Torsten Endres und Wilfried Matlachowski (hockend v.l.n.r)
Gerhard Zappel und Wilfried
Matlachowski sind über den TSV B im German Masters Team, für die
Weltmeisterschaft im Langtriathlon gemeldet. In Fredericia (Dänemark) sind sie
3,8 km schwimmend in der Ostsee sowie an Land 180 km auf dem Rad und laufend über
die Marathondistanz unterwegs. Torsten Endres vollbringt seine erste
Mitteldistanz im Triathlon. In der Kieler Förde steht 2000 m Schwimmen, 90 km
Radfahren und 20 km Laufen fährt auf dem Programm. Christian Ertel und Tobias
Kerber gehen beim 8. internationalen Glücksburger Förde-Crossing (300 m
Schwimmen) am Start. Mit Spannung verfolgen die Athleten bis dahin auch die
Wassertemperaturen in der Ostsee, die derzeit zwischen 18,1 und 19,2 Grad
Celsius liegen.
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Deister-Leine-Zeitung,
30.07.2001
26.Juli 2001:
Schwimmen in der Leine als Tradition
Hannover (red). Traditionell gehört
einmal im Jahr die Leine zwischen Grasdorf und Alt-Laatzen nicht nur den
Fischen, sondern auch den Schwimmern. Dann nämlich, wenn die Wasserballer der
SpVg Laatzen zu ihrem alljährlichen „Leineschwimmen“ einladen.
Trainingseinheit
in der Leine – die Triathleten Ertel und Kerber schwammen bei 18 Grad Celsius.
Fotos: privat
Diese Tradition geht auf das Jahr 1951
zurück; bis dahin fand die Veranstaltung jährlich statt. Dann wurde das
Schwimmen aufgrund der schlechten Wasserqualität eingestellt. Jetzt kam es zur
vierten Neuauflage des „Leineschwimmens“. Diese nutzen Tobias Kerber und
Christian Ertel, Triathleten beim TSV Barsinghausen, spontan zu einer zusätzlichen
Trainingseinheit im Naturgewässer. Start zu diesem Sportspektakel war die
Leinebrücke an der Ohestraße. Etwa 3000 Meter stromabwärts ging es beim
Bootshaus an der Alt-Laatzener Talstraße wieder an Land. Unter dem Beifall von
mehreren 100 Schaulustigen am Ufer und auf den Brücken stieg Kerber als erster
der rund 100 Teilnehmer aus der Leine. Kurz hinter ihm verließ auch sein
Vereinskamerad Ertel als Vierter das knapp 18 Grad kalte Wasser und freute sich
über eine heiße Dusche im ausgemusterten Entseuchungszelt des
Katastrophenschutzes. Da es sich um keinen offiziellen Wettkampf handelte, gab
es auch keine Zeitnahme. Dafür gab es bei dieser bestens organisierten
Veranstaltung, die von der DLRG und der Feuerwehr unterstützt wurde, für jeden
Teilnehmer im Ziel ein Quietche-Entchen als Erinnerung – nette Geste. „Im nächsten
Jahr werden wir wohl mit mehreren Triathleten teilnehmen, da sich hier optimale
Freilufttrainingsbedingungen bieten“, äußerten die beiden TSVer nach diesem
Erlebnis.
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Deister-Leine-Zeitung,
26.07.2001
TSVer finishen beim City-Triathlon
Barsinghausen (red). Beim 8.
Hannover City Triathlon (DLZ berichtete) waren auch sieben Athleten vom TSV
Barsinghausen am Start. Die TSVer nutzten diesen Wettkampf gleichzeitig zur
Austragung der Vereinsmeisterschaft.
Anders
Nielsen freut sich über den Vereinsmeistertitel des TSV B. Foto: TSVB / Ertel
Nach den hohen Temperaturen der
vergangenen Woche kam zum Wettkampf die leichte Abkühlung für die Sportler
gerade recht. Dennoch meldete der Maschsee für die 750-Meter-Schwimmstrecke
angenehme 23,5 Grad. Die Rad- und Laufstrecke boten ebenfalls gute Bedingungen für
den Wettkampf, und so erzielten die Barsinghäuser unter den rund 350 Startern
gute Ergebnisse. Bester Triathlet und damit Vereinsmeister wurde Anders R.
Nielsen, der die Ziellinie nach 59:22 Minuten überquerte und damit im
Gesamtklassement den 13. Platz belegte. In seiner Altersklasse bedeutete dies
Platz 2. Gerhard Zappel, belegte in der Zeit von 1:02:01 Stunde den 25. Platz;
in seiner Altersklasse verbuchte er damit den ersten Platz.
Triathlon-Neueinsteiger Torsten „Bike-Machine“ Endres durchlief trotz seiner
Defizite im Schwimmen mit hervorragenden Rad-
und Laufzeiten nach 1:05:48 Stunde die Ziellinie und belegte am Ende Rang 42; in
seiner Altersklasse bedeutete dies Platz 5. Jan Roehl finishte mit ebenfalls
guten Rad- und Laufzeiten in 1:06:09 auf Platz 44 (AK Platz 5). Schwimmtrainer
Tobias Kerber verließ in seiner Startgruppe als erster Triathlet das Wasser
nach der Schwimmstrecke, konnte dieses Tempo jedoch auf der gesamten
Wettkampfdistanz nicht halten. Er belegte in einer Gesamtzeit von 1:13:25 Stunde
den 123. Platz, gefolgt von Christian Ertel, der in 1:17:06 den 174. Platz
belegte sowie Spartenleiter Detlef John, für den es am Ende zum 186. Platz in
einer Gesamtzeit von 1:18:10 reichte. Erfolgreich schloss auch
Nachwuchs-Triathletin Julia Brecht vom TSV Barsinghausen ihren Wettkampf beim
Power-Kid Triathlon (200-m-Schwimmen, 5-km-Rad, 1,5-km-Laufen) ab. Wie Tobias
Kerber bei den Herren verließ sie als erstes Mädchen das Wasser nach dem
Schwimmwettkampf. Nach guten Rad- und Laufzeiten belegte Julia Brecht Platz 9 in
der Gesamtwertung, in ihrer Altersklasse (AK11) wurde sie Vierte. Ein weiteres
Highlight war der „Ironman“-Triathlon in Roth. Vom TSV Barsinghausen war
Wilfried Matlachowski bereits zum elften Mal auf der Langdistanz
(3,8-km-Schwimmen, 180-km-Rad, 42,195-km-Lauf) am Start. Der Barsinghäuser überquerte
die Ziellinie nach einer Gesamtzeit von 11:42:55 Stunden. Die von ihm erhoffte
Qualifizierung für den Ironman-Wettkampf auf Hawaii konnte er nicht erzielen,
da nur ein sehr knappes Kontingent an Startplätzen in der Altersklasse AK45 zur
Verfügung steht. Somit hat Matlachowski schon sein Ziel für das nächste Jahr
gesteckt und kann sich gezielt auf die Aufgabe vorbereiten.
Wilfried Matlachowski bei
seiner 11 Teilnahme beim IRONMAN Europe in Roth. Foto: Ertel
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Deister-Leine-Zeitung,
14.07.2001
Benefizfest: Endres rast auf Platz 1
Lohne (jb). Unter dem Motto
„Sportler gegen den Hunger“ gingen drei Barsinghäuser Athleten in Lohne
beim „Festival des Ausdauersportes“ an den Start.

Torsten Endres beim Zeitfahren in Lohne.
Foto: Bäuning
Der Erlös der Veranstaltung, die ohne
Startgeld, also nur durch Spenden finanziert wird, kommt der Hungerhilfe zugute.
Das Angebot bei dieser gut organisierten Veranstaltung war wie in den Vorjahren
vielfältig. Im Programm standen verschiedene Langstreckenläufe, ein Triathlon,
ein Duathlon und vieles mehr. Die Sportler Torsten Endres und Jan Roehl vom TSV
Barsinghausen, die sich eigentlich dem Duathlon verschrieben haben, nahmen beim
Einzelzeitfahren teil, das nur eine Sportart unter vielen war. Endres belegte
auf der 40 Kilometer langen Distanz nach 56:17 Minuten den ersten Platz. Sein
Teamkollege Roehl durchfuhr nach 1:00:53 Stunde die Ziellinie und konnte sich
damit über den vierten Platz freuen. Gabriele Endres nahm als dritte
Teilnehmerin am Fünf-Kilometer-Lauf teil. Sie belegte den zweiten Platz mit
einer Zeit von 27:23 Minuten.
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Deister-Leine-Zeitung,
29.06.2001
Anders Nielsen gewinnt den Peiner
Triathlon in der AK35
Barsinghausen/Peine (red). 1,5
Kilometer Schwimmen, 38 Kilometer Radfahren, 10 Kilometer Laufen lautete das
Programm beim diesjährigen 5. Peiner Triathlon, bei dem gleich sieben Sportler
vom TSV Barsinghausen teilnahmen.
Die Triathleten des TSV B in Peine, von
links: Wilfried Matlachowski, Gerd Zappel, Matthias Horn, Birgit Nielsen, Dr.
Jens Bruhn, Christian Ertel und Anders Nielsen. Foto: Bäuning
Am besten bewältigte Anders Nielsen
bei guten äußeren Bedingungen den hervorragend organisierten Triathlon. Er
lief nach 1:59:25 Stunde über die Ziellinie und belegte damit den ersten Rang
in der Altersklasse 35. Er konnte sich von einem achten Platz nach dem Schwimmen
im 18 Grad kalten Eixer See auf einen 6. Platz in der Gesamtwertung verbessern.
Gerd Zappel nahm nach Abschluss des Duathlon Cups (DLZ berichtete) wieder an
einem Triathlon teil und belegte nach 2:03:50 Stunden in der Gesamtwertung den
22. Platz. Dies bedeutete den 1. Platz in der entsprechenden Altersklasse 45.
Beide nutzten diesen Wettkampf als Vorbereitung für den Triathlon über die
Sprintdistanz in Hannover in drei Wochen. Als Vorbereitung nutzte auch Wilfried
Matlachowski den Triathlon, der auf seine 11. Teilnahme beim Ironman in Roth
hinarbeitet. Er wurde mit einer Gesamtzeit von 2:21:13 Stunden Neunter in der
Altersklasse 45. Matthias Horn, der in Peine an seinem zweiten Triathlon
teilnahm, wurde 43. in seiner Altersklasse. Dr. Jens Bruhn, der nach dreijähriger
Wettkampfpause wieder an den Start ging, belegte in seiner Altersklasse den 47.
Platz, nachdem er das Ziel nach 2:32:27 Stunden durchlaufen hatte. Der letzte
Barsinghäuser Teilnehmer über diese Distanz war Christian Ertel, der nach
2:38:01 Stunden ins Ziel kam und damit den 45. Platz in seiner Altersklasse
erreichte. Auch Birgit Nielsen, die im Gegensatz zu ihren männlichen
Teamkollegen am Volkstriathlon (750 Meter Schwimmen – 19 Kilometer Radfahren
– 5 Kilometer Laufen) teilnahm, startete bei dem Wettkampf. Als Zwölfte der
50 Frauen stieg sie nach 8:05 Minuten aus dem Wasser und fiel dann in der
Gesamtwertung auf den 50. Platz zurück. Die Gesamtzeit von 1:18:52 Stunde
bedeutete aber am Ende einen guten 5. Platz in der Wertung der Altersklasse 35.
Für die Mannschaftswertung bedeuteten die hervorragenden Ergebnisse der
Barsinghäuser den 2. Rang knapp hinter dem VfL Wolfsburg.
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Deister-Leine-Zeitung,
21.06.2001
Endres & Co. sind zufrieden
Northeim / Barsinghausen (red). Die letzte
Veranstaltung des Duathlon-Cups auf dem Kasernengelände in Northeim brachte
noch einmal gute Ergebnisse für die Athleten vom TSV Barsinghausen.

Torsten Endres, der stärkste Barsinghäuser
TSV-Athlet, in der Wechselzone. Foto: Bäuning
Torsten Endres durchlief im Vorlauf, der für die
Cupwertung entscheidend war, mit einem Kontrahenten nach 25:37 Minuten
zeitgleich das Ziel und durfte sich über die beste Zeit freuen. Jan Roehl, der
in 27:06 Minuten das Programm 2,1 Kilometer Laufen, 9 Kilometer Radfahren, 900
Meter Laufen hinter sich brachte, belegte den 16. Rang, Jens Behnsen erreichte
in 28:12 Minuten den 25. Platz. Erwähnenswert war die Radstrecke, bei der 20
Runden auf dem Kasernengelände gefahren werden mussten – und dies liegt
vielen Fahrern nicht. Für die Gesamtwertung, in der alle Ergebnisse der vier
Veranstaltungen zusammengerechnet werden, belegte Endres den zweiten Platz in
der Einzelwertung hinter Daniel Weinbreier von der DSG Südharz, der bei allen
Veranstaltungen überragend war. Die Mannschaft vom TSV Barsinghausen erreichte
in der Gesamtwertung Platz 3. Erster wurde Hannover 96, den zweiten Platz
belegte die DSG Südharz. Die Barsinghäuser waren mit ihrem Abschneiden sehr
zufrieden und hoffen auf eine ähnlich erfolgreiche Teilnahme am Duathlon-Cup im
kommenden Jahr.
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Deister-Leine-Zeitung,
12.06.2001
7.Juni
2001:
Jetzt sind beide Nielsens wieder da
Bokeloh (red). Birgit und Anders Nielsen vom TSV
Barsinghausen starteten am Pfingstsonnabend beim 1. Triathlon des TSV Bokeloh
unter widrigen Wetterbedingungen auf der Sprintdistanz.
Die Strecke von 500 Meter Schwimmen im Freibad, 21,5
Kilometer Radfahren über den Düdinghauser Berg in den Fünf-Kilometer-Lauf
durch Bokeloh, wurde noch anspruchsvoller durch den kräftigen Wind und die
heftigen Schauerböen. Birgit Nielsen, die erst in der Vorwoche in Hameln ihr
Comeback feierte (DLZ berichtete), beendete jedoch erfolgreich die Distanz als
Dritte ihrer Altersklasse in 1:28:52 Stunden. Anders Nielsen, der jetzt
ebenfalls seinen ersten Triathlonwettkampf nach zwei Jahren Pause absolvierte,
landete mit der Zeit 1:03:33 Stunden auf Platz 1 in seiner Altersklasse und auf
Platz 2 in der Gesamtwertung. Mit dieser Leistung lässt der ehemalige Triathlet
aus dem Dänischen Nationalkader wieder auf Kurzdistanzerfolge hoffen.
©
Deister-Leine-Zeitung,
07.06.2001
6.Juni
2001:
Birgit Nielsen feiert Comeback beim Hamelner
Triathlon
Barsinghausen/Hameln (jb). Ein hervorragendes Comeback
feierte die Triathletin Birgit Nielsen vom TSV Barsinghausen nach mehrjähriger
Wettkampfpause beim 12. Hamelner Triathlon.
Tolles Comeback: Birgit Nielsen vom TSV
Barsinghausen.
Bei der Veranstaltung, bei der rund 480 Athleten
teilnahmen und die als erster Test nach dem winterlichen Schwimmtraining diente,
bewältigte sie das vorgeschriebene Programm — 500 Meter Schwimmen, 20
Kilometer Radfahren, 5 Kilometer Laufen — in 1:21:16 Stunde. Damit belegte sie
den 5. Platz.
Doch auch sonst kamen einige positive Veränderungen ans Tageslicht. Die
Barsinghäuser Triathleten feierten gleich drei Debüts. Torsten Endres und Jan
Roehl, die bisher nur bei Duathlonveranstaltungen an den Start gingen, belegten
einen 10. und einen 14. Platz in der jeweiligen Altersklasse. Der dritte Neuling
war Matthias Horm, der bei seinem ersten Triathlon auf dem 31. Platz landete.
Über gute Zeiten freuten sich aber auch die langjährigen Triathleten
Christian Ertel und Tobias Kerber. Die 50 Meter lange Bahn im Freibad machte den
beiden nichts aus. Im Gegenteil: Ertel schwamm mit einer Zeit von 7:59 Minuten
sogar eine neue persönliche Bestleistung. Er konnte sich am Ende über den 55.
Rang in seiner Altersklasse freuen, während Kerber den 22. Platz belegte. „Es
war eine gut organisierte und gelungene Veranstaltung mit optimalen äußeren
Bedingungen“, sagte Ertel nach dem Rennen.
©
Deister-Leine-Zeitung,
06.06.2001
Till Streichert im Eliterennen
Zeitz (jb). Gleich drei Barsinghäuser Sportler
hatten sich für die Deutschen Meisterschaften im Duathlon qualifizieren
und warteten jetzt mit guten Resultaten auf.
Torsten
Endres vom TSV B.
Till Streichert vom TSV Kirchdorf nahm im Gegensatz
zu Gerhard Zappel und Torsten Endres (beide TSV Barsinghausen), die bei
den Altersklassenrennen teilnahmen, im sogenannten Eliterennen teil. Da in
diesem Wettkampf auch das Windschattenfahren erlaubt ist, ergeben sich
schnellere Zeiten. Streichert landete schließlich nach 1:58:34 Stunden
auf Platz 29. Bei diesem Rennen, welches gleichzeitig als
Europameisterschaft ausgeschrieben war, nahmen die besten Duathleten aus
ganz Deutschland und Europa teil. Schnellster deutscher Teilnehmer und
damit Deutscher Duathlonmeister wurde Ralf Eggert aus Kiel, der das Ziel
nach 1:49:02 Stunde erreichte. Zappel und Endres mussten eine Strecke zurücklegen,
die mit einem schwierigen 10-Kilometer-Lauf durch die Altstadt begann.
Darauf folgte die 39 Rad-Kilometer mit Anstiegen bis 15 Prozent, die den
Athleten alles abverlangten. Den Abschluss bildete ein 5-km-Lauf, der
wiederum durch die Altstadt führte. Die beste Platzierung erreichte
Gerhard Zappel, der nach 2:07:19 Stunden das Ziel durchlief und damit in
der Altersklasse 45 den fünften Platz belegte. Sein Vereinskamerad
Torsten Endres (AK 35) freute sich nach 2:03:11 Stunden über einen guten
siebten Rang.
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Deister-Leine-Zeitung,
16.05.2001
9.Mai
2001:
Duathlon: Gerhard Zappel ist
Landesmeister in der AK45
Barsinghausen (jb). Bei der dritten
Veranstaltung des Duathlon Cups in Bad Gandersheim, die gleichzeitig den
Landesmeisterschaften entsprach, freuten sich die Duathleten des TSV
Barsinghausen besonders über den Landesmeistertitel Gerhard Zappels.
Landesmeister
in der AK45: Gerhard Zappel vom TSV Barsinghausen in Bad Gandersheim.
Foto: privat
Zappel siegte auf der Strecke – 4,4 Kilometer
Laufen, 26 Kilometer Radfahren, 4,4 Kilometer Laufen – in 1.11:50 Stunde
in seiner Altersklasse und nahm den begehrten Titel mit nach Hause. In der
Gesamtwertung bedeutete dies Platz 14. Torsten Endres, der gesundheitlich
etwas angeschlagen war, belegte einen 20. Platz nach 1.12:08 Stunden.
Drittbester Barsinghäuser Teilnehmer war Jan Roehl, der nur 49 Sekunden
langsamer war und den 26. Platz belegte. Vierter Starter war Anders
Nielsen, der nach 1.15:00 Minuten das Ziel durchlief und damit den 39.
Platz belegte. Für die Mannschaftswertung bedeuteten die Einzelergebnisse
einen vierten Platz. Dabei ist aber anzumerken, dass gerade diesmal bei
den Landesmeisterschaften besonders gute Duathleten aus den Kadern
teilnahmen. Somit verschoben sich alle Plätze ein wenig nach hinten. Auch
Till Streichert vom TSV Kirchdorf, der bei der letzten Veranstaltung die Führung
übernommen hatte, trat wieder an. Nach der ersten Laufstrecke belegte er
noch einen guten 10. Platz, stieg dann aber auf der Radstrecke aus.
©
Deister-Leine-Zeitung,
09.05.2001
5.Mai
2001:
Duathleten in Hochform
Barsinghausen (jb). Zur Hochform liefen die
Duathleten des TSV Barsinghausen bei der zweiten Veranstaltung des
Niedersachsen-Cup in Fallersleben auf.
In
der Wechselzone: Torsten Endres war schnellster Duathlet des TSV
Barsinghausen. Foto: Bäuning
Das TSV-Team lag bei diesem Durchgang (8 Kilometer
Laufen, 30 km Radfahren, 4 km Laufen) auf Platz 1 – punktgleich mit der
Topmannschaft von Hannover 96. Zusammen mit dem vorangegangen Durchgang
(DLZ berichtete), also nach zwei von vier Wertungen, ergibt das für die
Barsinghäuser einen guten zweiten Platz, da die Hannoveraner im ersten
Wettkampf gut vorgelegt hatten. Aber auch die Einzelleistungen konnten
sich sehen lassen. Bester TSVer war Torsten Endres, der nach 1:34 Stunden
die Ziellinie durchlief. Die 30 Kilometer lange und hügelige
Fahrraddistanz hatte er mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von
39 Kilometern pro Stunde in der schnellsten Zeit zurückgelegt und lag
danach auf dem zweiten Platz. Zum Schluss überholten ihn aber noch zwei
Laufspezialisten, so dass am Ende ein guter vierter Platz herauskam.
Gerhard Zappel belegte bei seinem vier Minuten späteren Zieldurchlauf den
achten Platz. Dicht dahinter folgte auf dem 14. Platz Jan Roehl in der
Zeit von 1:39 Stunden. Vierter Teilnehmer des TSV war Jens Behnsen. Er
belegte den 35. Platz. In die Wertung gehen allerdings nur die drei
Zeitschnellsten ein. An diesem Wochenende findet der dritte Wettkampf des
Duathlon-Cups statt, der gleichzeitig die Niedersachsenmeisterschaft
darstellt.
©
Deister-Leine-Zeitung,
05.05.2001
27.April
2001:
Duathleten des TSV B trumpfen in Uslar
auf
Barsinghausen/Uslar (jb). Kühles und windiges,
aber trockenes Wetter machte es den Duathleten bei der ersten
Veranstaltung des Duathlon Cups in Uslar schwer.
Eindrucksvolle
Kulisse: die Duathleten bei ihrem Lauf durch Uslar. Foto: Bäuning
Gerade bei der Radfahrstrecke, die ohnehin durch
einen Berg mit zwölfprozentiger Steigung erschwert ist, machte der Wind
den Sportlern zu schaffen. Trotzdem erzielten die Athleten des TSV
Barsinghausen gute Platzierungen im zu absolvierenden Programm - 8
Kilometer Laufen, 30 Kilometer Rad fahren, 4 Kilometer Laufen. Bester
Teilnehmer vom TSV B war Torsten Endres, der nach 1.30:44 Stunde das Ziel
erreichte, was am Ende immerhin Rang 3 bedeutete. Danach belegte Gerhard
Zappel, der nur sechs Minuten später die Ziellinie erreichte, den 14.
Platz. Den 20. Rang sicherte sich Jan Roehl, hinter dem direkt Stefan
Rehmet einlief. 31. wurde schließlich Jens Behnsen. In der
Mannschaftswertung, bei der die drei besten Platzierungen
zusammengerechnet werden, belegten die Barsinghäuser einen hervorragenden
4. Platz mit insgesamt 37 Punkten. Bester Verein war nach dieser
Veranstaltung Hannover 96 mit 17 Punkten. Danach folgten die Vereine
Triathlon Heidekreis mit 33 Punkten und DSG Südharz (36). Nun haben sich
die Barsinghäuser Athleten vorgenommen, bei den drei folgenden
Veranstaltungen auf jeden Fall zumindest noch den Medaillenrang 3 zu
schaffen.
©
Deister-Leine-Zeitung,
27.04.2001
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